Rita Ortler im Gespräch mit Senioren

Die Oberbürgermeisterkandidatin Rita Ortler wurde zum Seniorentreff Nördlingen eingeladen. Nach einer kurzen persönlichen Vorstellung sprach sie zuerst das Pflegenetzwerk an. Vernetzt sind darin alle Einrichtungen der Pflegedienstleister und Austausch ist zwischen diesen möglich. Auf dieses Netzwerk könnte mehr zugegriffen werden und es könnte damit mehr erreicht werden, wie z. B. Gemeinsame Veranstaltungen und Hilfe untereinander organisieren. Insgesamt muss mehr auf das Ziel hingearbeitet werden „Den älteren und schwächeren Menschen länger ein eigenbestimmtes Leben im eigenen Zuhause zu ermöglichen“. Die Anwesenden befürworteten die Meinung von Rita Ortler, dass hierzu vor allem die Möglichkeit gehöre mobil zu bleiben, selber Arzt-, Pflege- und Freizeittermine wahrzunehmen oder zum Einkaufen zu gehen. „Der öffentliche Nahverkehr muss viel besser ausgebaut werden, individuelle Rufbussysteme, wie z. B. einen ehrenamtlichen Bürgerbus, angeboten werden und auch auf die Bedürfnisse der Gruppen eingegangen werden!“, so Rita Ortler. Auch auf die wohnortnahe Versorgung ging die OB-Kandidatin ein: Gerade im Altstadtbereich kommen immer wieder Forderungen nach weiteren Lebensmittlern auf. „Wir haben zurzeit eine gute Dichte und Verteilung an Einzelhandel mit Gütern des täglichen Lebens. Und es muss uns klar sein, dass ein Markt mit einer größeren Auswahl, zu einer Verdrängung der anderen und zu einer Zentralisierung führt. Alle bisherigen Wünsche und Versprechen von politischen Gruppen einen Lebensmittler in der Innenstadt anzusiedeln – immer vor Wahlen – konnten genau aus den angesprochenen Gründen nicht verwirklicht werden!“, fasst Rita Ortler zusammen. Den Grundsatz „innen vor außen“ hinsichtlich der Ärzte und Apotheken verteidigt sie, fordert aber weiterhin, dass hier Parkplätze für diesen besonderen Zweck freigehalten werden. Ihre Aussage „Dies geht aber leider nur mit Kurzzeitplätzen innerhalb eines Parkraummanagements! Und dagegen hat sich bis jetzt die Mehrheit des Stadtrates ausgesprochen und dies verhindert“, wurde nicht nur von den Seniorinnen und Senioren, sondern auch von den weiteren Besuchern Mirjam Holik, Thomas Stowasser und Erich Geike mit Bedauern zur Kenntnis genommen.

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