„Für mich ist Umweltschutz kein für sich eigenes Thema, es muss vor jedem städtischen Handeln als Teilaspekt gesehen werden. Ob bei Wirtschaft oder Tourismus, Bauen oder Sanieren, bei ÖPNV oder Festen, überall muss Energie eingespart, der Flächenverbrauch eingedämmt und die Nachhaltigkeit vorangetrieben werden,“ so die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin Rita Ortler bei der Wahlkampfveranstaltung in Nähermemmingen.

Ortler ist sicher, dass Forderungen und Gesetze Taten folgen müssen! „Und das wird ohne Einschränkungen und Einsparungen nicht gehen! Ich weiß diese Aussage ist nicht ‚populär‘, aber ehrlich.“ Wichtig ist dabei ein Blick aufs Ganze und eine gute Vorbereitung, deshalb sollen Blühwiesen, Bienenweiden und Ökoausgleichsflächen mit Augenmaß und Sinn für Machbares angelegt und bewirtschaftet werden. „Blinder Aktionismus schadet hier mehr als er nützt und oft sind wir durch übereiltes Handeln und Vorfestlegungen in einer Sackgasse gelandet.“

Christoph Schmid hob in einer Rede vor allem die Solidarität der SPD-Kreistagsfraktion mit den Kommunen hervor: „Das ‚Kreisumlagungssenkungskonzept‘ ist eine gutverkaufte Mogelpackung, wenn man bedenkt, dass vorher eine satte Erhöhung erfolgt ist und der Kreis trotz Senkung mehr einnimmt! Die Kommunen müssen wirklich entlastet werden, um ihre Aufgaben erfüllen zu können.“