„Wirtschaft, Einzelhandel, Gewerbe und Dienstleister sind in Nördlingen in einem breiten Mix aufgestellt, was diesen Bereich schon an sich robust und krisensicher macht. Aber wir müssen auch alles tun um ihn weiterhin zu unterstützen und neue Ansiedlungen möglich zu machen,“ erläutert SPD-Oberbürgermeisterkandidatin Rita Ortler in Löpsingen. Dazu gehören ihrer Ansicht nach neben Bereitstellung von geeigneten Flächen und Gebäuden auch das Angebot von „weichen Standortfaktoren“, wie Freizeitgestaltung, Wohnungen, Schul- und Betreuungsangebote. „Nur wo man gerne ist, möchte man auch gerne leben und arbeiten,“ so Ortler, „und ein gutes Angebot in diesen Bereichen wirkt auch dem Fachkräftemangel entgegen“. Die Oberbürgermeisterkandidatin setzt sich auch ein für einen andauernden Austausch zwischen Stadt, Wirtschaft, IHK, Wirtschaftsjunioren und weiteren Verbänden, um sofort auf neue Anforderungen reagieren zu können. Eine Hilfestellung von Seiten der Stadt, bezüglich Vernetzung, Marke Donauries oder Schaffung von Betriebswohnungen sieht die Kandidatin als selbstverständlich an. „Nur mit einer starken Wirtschaftskraft können die Projekte in der Stadt verwirklicht werden!“

SPD-Unterbezirksvorsitzender Christoph Schmid hob in diesem Zusammenhang die Vorreiterrolle des Landkreises als Arbeitgeber hervor: „Mit einem Landrat Peter Moll wird es keine Servicegesellschaft mit schlechter gestellten ArbeitnehmerInnen im Landkreis geben! Das ist unverantwortlich.“